Massivhaus
Die klassische Bauart in Österreich ist das Massivhaus. Hier bestehen Innenwände und Decken aus Beton, Stahlbeton oder Kalksandstein. Die Außenwände sind im Allgemeinen gemauert und werden oft zusätzlich verklinkert. Das Haus entsteht bei dieser Bauweise auf der Baustelle und wird oft individuell von einem Architekten geplant. Dadurch ist die Anpassung an besondere lokale Gegebenheiten und die Bedürfnisse der späteren Bewohner leicht möglich. Diese Bauart verursacht traditionell höhere Kosten und benötigt mehr Zeit als andere, da die errichteten Teile jeweils trocknen müssen, bevor zur nächsten Bauphase übergegangen werden kann. Allerdings wird auch hier intensiv an einer stärkeren Vorfertigung gearbeitet, um Kosten und Zeitbedarf zu senken.

Fertighaus / Fertigteilhaus
Das Gegenstück zum Massivhaus ist das Fertighaus/Fertigteilhaus. Bei dieser Bauart werden größere Teile in Fabriken hergestellt und auf dem Baugrund nur noch zusammengefügt. Dadurch werden Zeit und Kosten gespart. Allerdings leidet darunter in vielen Fällen die Individualität des Entwurfs, da aufgrund der Fertigteile die Flexibilität bei der Planung eingeschränkt ist. Fertighäuser gibt es in unterschiedlichen Bauweisen, etwa Holzrahmen-, Holztafel- oder Stahlbetonbauweise. Im letzteren Fall spricht man von einem massiven Fertighaus, was erneut die weitere Differenzierung und Annäherung der unterschiedlichen Bauarten zeigt.

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